Warum lokal testen und online kaufen boomt

Was hilft gegen Showrooming?

Warum lokal-testen-online-kaufen boomt

Showrooming-Webrooming-kaufen-Einzelhandel
Showrooming mit dem Smartphone ist ein Trend

Beratungsklau, schimpfen Einzelhändler und ärgern sich, wenn Kunden im Geschäft das Smartphone herausholen. Das Produkt wird vor Ort begutachtet, der Preis über das Smartphone beim Online-Händler verglichen, und oft direkt im Laden woanders online bestellt. Dieses Verhalten von potenziellen Konsumenten, Waren im stationären Handel praktisch zu prüfen und dann über den Versandhandel zu beziehen, nennt man Showrooming. Jeder zweite mobile Internetnutzer in Deutschland sucht während des Einkaufs im stationären Einzelhandel mit dem Smartphone nach günstigeren Angeboten im Internet. Ist das die Zukunft?

Einzelhandel Onlinepräsenz per Mausklick

Fuenf-Meistgesuchte-Produktgruppen-Online
Die fünf meistgesuchte Produktgruppen Online

Schaufenster Internet, suggeriert bessere Preise und der Paketdienst bringt die Ware schon morgen vorbei. Einsparungen zwischen 10% und 30% im Einzelhandel sind keine Seltenheit mehr. Der stationäre Verkäufer hat alles erklärt, das Produkt wurde angefasst, gedreht, gerochen und dankend zurückgegeben. Appetit holt man sich woanders, aber das Paket wird morgen zuhause ausgepackt - das neue Kaufverhalten? Nun, Onlineshop und Geschäft sind schon lange keine eigenständigen Welten mehr und müssen als Einheit betrachtet werden. Die Märkte sollen gemeinsam betrieben und der Marktplatz durch Synergien und Expertenwissen gesteuert werden, wie es beispielsweise MakeYourHome.de für die Einrichtungsbranche anbietet. Der physische Einzelhandel muss digital überzeugen.

 

Showrooming heißt: Lokal probieren, online kaufen

Zehn-Warum-Online-Showrooming
Zehn Gründe warum Online Kauf vorgezogen wird

Die Online-Händler haben einige entscheidende Kostenvorteile: die Kaufberatung fällt weg und die Steuerschlupflöcher ermöglichen einen höheren Gewinn bei niedrigeren Verkaufspreisen. Allerdings möchte der Kunde die Ware fühlen, beschnuppern, drücken, ausprobieren. Und das geht online kaum. Wie soll jetzt der Einzelhandel reagieren? Soll der stationäre Handel die Preise auf eigenen Webseiten reduzieren, um mit sich selbst zu konkurrieren? Erstaunlicherweise ist solch ein Kundenbenehmen nicht neu und verschiedenste wissenschaftliche Studien zeigen schon, dass vor mindestens 10 Jahren diese Verhaltensweise die Verkaufsstruktur des Handels beeinträchtigt hat. Hier wurden schon folgende Strategien erarbeitet und dies wird empfohlen:

Wann-im Geschaeft-doch-kaufen
Stationärer Kauf wäre dem Online Kauf vorgezogen wenn Rahmenbedingungen passen

1) Das stationäre Geschäft gleicht den Preis dem Online-Preis an.

2) Das Produkt ist nicht online verfügbar. Dies erreicht man mit 

a) Sonderverträgen mit dem Hersteller, welcher dann eine veränderte limitierte Serie stationär zur Verfügung stellt, 

b) einige Geschäfte nutzen eigene Barcodes um einen Vergleich über das Smartphone zu vermeiden.

3) Stationärer Handel verlangt Gebühren soweit Produkte nach einer Beratung oder Test nicht gekauft wurden, oder bei Berechnung der Parkgebühren. Bei einem Kauf werden diese Gebühren angerechnet oder abgezogen.

Solche Ansätze schaden zunächst dem Handel; es ist nicht abzusehen, ob dann der Kunde doch noch Händler sucht, welche solche Praktika noch nicht eingeführt haben.

Zeiten der Transformation

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Erhebung warum Produkte doch stationär gekauft werden

Die Zeit kann man nicht aufhalten, die Verkaufstransformation nicht beeinflussen. Dem Online-Prozess abneigend gegenüberstehen, hilft nicht. Die Chance kann jeder Händler effektiv nutzen, denn Showrooming ist keine Einbahnstraße – die andere Richtung heißt Webrooming und beschreibt Online-Kaufentscheidungen, welche dann lokal wahrgenommen werden. Zugegeben, diese sind strukturell bedingt und branchenabhängig. So leidet der Elektronikhandel mehr als beispielsweise bestimmte Bekleidungsketten für junge Leute, welche nur eigene Produkte anbieten. Dem Trend entgegenkommen kann der Einzelhandel auf jeden Fall. Wir haben einige Punkte herausgearbeitet.

 

Was tun gegen Showrooming

Sprechen Sie Kunden direkt an. Angesprochene Kunden fühlen sich wertiger und werden mit hoher Wahrscheinlichkeit das Produkt im Geschäft kaufen.

Statt Massenware bieten Sie spezielle Produkte an. Wenn Sie den Kunden erklären können, welche Produktqualitäten bestehen und dass das direkt verfügbare Produkt anders sei als Online-Angebote, ist das ein Vorteil.

Binden Sie Marktplätze. Entwickeln Sie kooperative Partnerschaften, um Produkte und / oder Dienstleistungen zu bündeln. Hier können professionelle Online-Marktplätze wie MakeYourHome helfen, da nebst Produkten auch Dienstleistungen angeboten werden. Beispielsweise wird online ein Teppich ausgesucht, lokal gekauft und direkt ein Handwerker beauftragt, diesen Teppich zu verlegen. Mit wenigen Klicks erledigt.

Schulen Sie Ihre Mitarbeiter auf potenzielle Showrooming-Abläufe. Diese sollen in der Lage sein, die Vorteile des stationären Handels, wie beispielsweise Unterstützung bei Größenabmessung des Produktes, Rückgabemanagement oder Ersatzteilmanagement und Nachbestellungen zu erklären, um zu helfen, einen Kunden an den stationären Handel zu binden.

Erklären Sie Ihren Kunden die Vorteile der Geschäftstätigkeit vor Ort. Steuereinnahmen, Arbeitsplatzsicherung, Unterstützung der öffentlichen Einrichtungen wie Schulen oder Sportplätze und weiteres. Machen Sie klar, dass der lokale Handel der Gemeinschaft zugute kommt.

Zugriff auf Produktinformationssysteme ermöglichen. Achten Sie darauf, dass Ihre Mitarbeiter schnellen Zugriff auf Produktinformationssysteme erhalten und diese nutzen. So kann jede Kundenfrage beantwortet werden und den Kunden direkt zum Kauf bewegen. Denn das Kaufen ist ein Impuls, eine plötzliche Erkenntnis, ein Reiz. Und den kann der lokale Handel sofort erfüllen.

 

Wie kann MakeYourHome.de helfen

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Die Einrichtungsbranche bekommt einen Schub durch gemeinsam erschlossene Marktplätze und kann Showrooming durchaus effektiv minimieren. Statt die Nachteile zu zelebrieren, sollte man Angebote wie MakeYourHome.de wahrnehmen, um allgemein durch Suchmaschinen gefunden zu werden, um die Produkte und Dienstleistungen anzubieten sowie um die Synergien des Kaufimpulses zu nutzen und dann das Online-Angebot lokal wahrzunehmen. Das ist das Prinzip von MakeYourHome.de.

 

 

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